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Das römische Freichlichtmuseum in Homburg - Schwarzenacker
Der Namen der neuzeitlichen Siedlung Schwarzenacker beschreibt bereits das Ende der älteren gallorömischen Etappenstadt. Die ehemals blühende Siedlung, die um die Zeitenwende ganz im Grundrissschema einer italisch – römischen Stadtplanung gegründet worden war, ging im Jahr 276 n. Chr. beim Überfall der Franken und Alemannen in Flammen auf. Es kamen aber Menschen zurück und besiedelten den Ort, wenn auch in viel bescheidenerem Rahmen,weiter. Die Siedlung hatte ihre Bedeutung verloren, weswegen sie nicht mehr auf der antiken Straßenkarte des vierten Jahrhunderts, der Tabula peutingeriana, eingezeichnet ist, obwohl sie an der wichtigen Versorgungsstraße Metz - Speyer/Mainz lag. Denn entgegen anderer Behauptungen war Schwarzenacker kein Kastell, es gab keine Stadtmauern und keine Soldaten.
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| - Antiker Siedlungsname unbekannt | |
| - Augenarzthaus und Taberna | |
| - Handel - Feste - Götter | |
| - Betriebsumsiedlung | |
| - Hausausstattung | |
| - Gallorömische Kultstätten | |
| - Alltag - Lust und Liebe | |
Der um die Zeitenwende entstandene und 276 nach
Chr. zerstörte gallorömische Vicus im Stammesgebiet der Mediomatriker
mit der Hauptstadt Metz umfasst eine Fläche von ca. 25 ha. Er war
zentraler Umschlagplatz für Handel und Gewerbe und lag an der wichtigen
Verkehrsachse Metz – Speyer/Mainz und Trier – Straßburg.
In der nach den Grundsätzen italisch – römischer Idealplanung
realisierten Stadt wurden u.a. das Säulenkellerhaus und die Taberna
des Capitolinus an der Straßenkreuzung rekonstruiert. Sie bilden
zusammen mit den im Edelhaus ausgestellten Funden, Schmuck, Gerätschaften
aus Küche und Arbeitswelt, Straßen, Mauergrundrissen und
Kanälen ein sehenswertes Freilichtmuseum, das über das Alltagsleben
in einer gallorömischen Siedlung informiert. |